Andrea Rockstein-Ahrens

Die Story dahinter

Ich saß im Kino, sah einen Thriller und erschrak, denn diese Anspannung kannte ich aus meinem Alltag. Diese Anspannung spürte ich als kleines Mädchen, wenn mein Vater montags zur Arbeit fuhr und erst freitags zurückkam. Es fiel ihm nicht leicht, er liebte seine Familie. Und ich fühlte mich ohnmächtig und so als wenn ich nicht wichtig genug war.

Später wurde auch ich beruflich erfolgreich und liebte jeden Schritt meiner Karriere. Eines Tages öffnete ich meinen Bonus-Brief. Es war viel Geld, ich fühlte mich wertgeschätzt und war stolz. Gleichzeitig fragte ich mich:

„Soll das schon alles gewesen sein?“

Ich war weder verheiratet, noch hatte ich eine Familie und außerdem wenig Zeit für Freunde. Ich sagte zu mir selbst: „Andrea, Du wirst jetzt ein paar Dinge ändern.“ Innerhalb von zwei Jahren war ich mit meinem Mann Gerald verheiratet und unsere kleine Tochter Stella war geboren. Doch meine Karriere wollte ich auf keinen Fall aufgeben.

Etwa drei Monate waren vergangen seit ich wieder begeistert arbeitete. Doch unsere Stella hörte ich jeden Abend weinen, noch bevor ich überhaupt die Eingangstür des Kinderhorts erreichte.

Wollte ich mich so zerrissen fühlen?

Ich wollte ein glückliches und liebevolles Leben für meine kleine Tochter. Zuvor hatte ich voller Freude meine Ideen, Engagement und Fokus für das Unternehmen investiert, nun wollte ich diese Dinge um so lieber meiner Familie geben.

Als Stella ungefähr 12 Jahre alt war, hatten Freunde zu einem Gartenfest eingeladen. Ich unterhielt mich mit einem Bekannten, der Vorstand war. Wir hatten beide glückliche Familien, wir hatten beide unterschiedliche und sehr befriedigende Karrieren. Wir schauten uns an und fragten uns:

„Soll das schon alles gewesen sein?“

Da muss noch mehr sein.

Welche störenden Gedanken beeinflussten mich eigentlich? Ich vemutete schon eine Weile, dass die Anspannung aus Kindertagen vielleicht der Ansporn für meine Ausdauer sein könnte. Wollte ich mir noch immer beweisen, dass ich gut genug war? 

Ich sehnte mich nach mehr Verbundenheit!

Mein bisheriges Leben sprach doch für sich. Andererseits gab es im Alltag immer wieder Situationen voller Zerrissenheit und Anspannung, dabei sehnte ich mich nach mehr Verbundenheit. War ich für unsere Tochter ein Vorbild für ein glückliches und erfülltes Leben? Nein, keinesfalls. Schluß mit der Anspannung und Zerrissenheit! Es war einfach genug!

Freiheit und Verbundenheit

Jetzt war es allerhöchste Zeit, meine innere Barriere endlich loszulassen. Angst, dass ich dadurch meinen Elan verliere und meine Persönlichkeit zum Nachteil verändere: jede Menge. Doch der Mut wurde belohnt:

Erst konnte ich meine Träume im Berufsleben verwirklichen, dann insbesondere als Mutter. Ich bin dankbar für so viele glückliche Momente. Doch erst als ich den Mut hatte, die innere Barriere zu durchbrechen, wußte ich, was Freiheit ist. Heute lebe ich mein bestes Leben, denn heute weiß ich, wie ich sowohl Freiheit als auch Tiefe und Verbundenheit erlebe. Heute weiß ich, wie ich mein Leben führen kann, um wirklich ich zu sein. Und diese neue Basis beflügelt meine nächsten Träume.

Ich bin glücklicher als je zuvor, weil ich weiß, wie man quasi jederzeit Knoten lösen und die bisherige Lebenserfahrung in mehr Wirkung, Wohlbefinden und Freude verwandeln kann, ganz gleich, in welcher Situation man sich befindet.

Mein Leben in Stichworten

Berufstätigkeit

  • Kaufmännische Ausbildung,
    Studium der Betriebswirtschaft

  • Tätigkeit für den Vorsitzenden des Vorstandes eines internationalen Automobilbauers

  • Mitglied der Geschäftsführung eines motorproduzierenden Standortes,

  • Leiterin Rechnungswesen und Controlling
  • firmeninterne Schulungen

  • sowie weitere Seminare, bspw.

  • Bodo-Schäfer-Seminare

    Pallas-Seminare

Selbstständigkeit

  • tätig für Einzelpersonen und Firmen

 

  • Auszug der Ausbildungen:

    Barbara Sher,

    Deutsches Institut für Provokative Therapie

    Gina-de-Vee-Akademie
  • Seminare in Schlaglichtern:

    Sabine-Asgodom-Coaching

    Tony-Robbins-Seminare, Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg, 

    Bo Eason, 

    Dr. Joe Dispenza, 

    Bob Proctor

Meine Beratung orientiert sich an der Ethik der International Coaching Federation.

Privat

  • verheiratet, einige Jahre sehr gern hauptberuflich Mutter einer inzwischen erwachsenen Tochter

  • verschiedene Ehrenämter

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